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8 Kommentare

  1. 1

    Nils

    Mir fehlt in diesem Artikel eine Beschreibung, was „Geld“ überhaupt ist.

    Geld alleine hat keinerlei Wert. Geld ist hübsch bedrucktes Papier – nicht mehr, nicht weniger. Den Wert erhält das Geld erst dadurch, dass alle Menschen glauben Geld hätte einen Wert. Ich glaube, dass ich für einige Euro vom Bäcker ein Brot bekomme. Der Bäcker glaubt mit dem Geld Fleisch vom Metzger zu bekommen … usw.

    Geld wird solange einen Wert behalten, solange die Menschen an den Wert des Geldes glauben. Verlieren die Menschen das Vertrauen in das Geld – dann ist das Geld wertlos.

    Die Frage wann der Untergang des Finanzsystems kommt ist also die Frage, wann die Menschen aufhören an den Wert des Geldes zu glauben.

    Mein Bruder zahlt fleißig in die Rentenversicherung ein, weil er glaubt dadurch im Alter von der Rentenversicherung Geld zu bekommen. Zerfällt der Glaube an das Geld – gibt es auch keine Rente mehr – mein Bruder hätte sinnlos das Geld eingezahlt.

    Aber wenn der Glaube an den Wert des Geldes schwindet begreifen die Menschen, was Gesetzte sind: Auch sie sind nur Glaube. Gesetze gelten nicht, weil Politiker sie aufschreiben – Gesetze haben ihre Legitimation daran, das die Masse der Menschen sich an Gesetze halten und den Staat unterstützen die Gesetze mit Gewalt durchzusetzen.

    Schwindet der Glaube an das Geld – mein Bruder würde erkennen, dass all seine Ersparnisse futsch sind. Das würde vermutlich bei ihm groß Wut erzeugen und er verliert dann auch den Glauben an den Staat – alle Gesetze wären damit auch hinfällig.

    Geld und Staat können nur miteinander.

    Aber auch die Wirtschaft basiert auf den Glauben an Geld und Gesetze. Wenn die Masse an Menschen den Glauben an Geld und Gesetze verlieren gäbe es keinen Lohn mehr. Entsprechend gäbe es keinen Sinn mehr für meinen Bruder morgens zur Arbeit zu gehen – und die Firma würde aufhören zu existieren, wenn die Mitarbeiter nicht mehr kommen.

    Unser gesamtes Zusammenleben basiert nur auf Glaube und Vertrauen.

    Die Frage ist, wann die Masse der Menschen das Vertrauen verlieren? Dabei spielt Angst eine große Rolle. Mein Bruder hat Angst vor dem Zusammenbruch des Renensystems und vor dem Verlust seines Arbeitsplatzes. Daher spielt er diese Spiele mit – und mit ihm Milliarden von Menschen.

    Und je länger das so bleibt, umso heftiger wird der Absturz, wenn alles zusammenbricht.

    Kein Mensch weiß, wie das werden wird und wie es anschließend weitergeht – auch ich und der Bondaffe wissen das nicht…

    Reply
    1. 1.1

      Bondaffe

      Was „Geld“ ist, darüber könnte man dicke Wälzer verfassen. Das würde sogar mir Spaß machen. Für mich bleibt Geld eine „Wertillusion“, nichts anderes.
      Allerdings eine sehr machtvolle Illusion auf der die ganze Menschheit hereinfällt.

      Reply
      1. 1.1.1

        Nils

        … dann schreib deine Artikel auch so. Schreib, dass das Geld und Gesetze (Staaten) reine Illusionen sind – und die Machthaber Betrüger sind.

        Du hingegen lässt dich auf deren Spiele ein – sie haben dabei stets die besseren Argumente, da sie seit Jahrzehnten Lügen und Betrügen.

        Oute diese Menschen als Lüger und Betrüger – ganz offen und ganz dirket. Schreib über sie – aber lass dich auf keinerlei Diskussionen ein.

      2. Bondaffe

        Das machen eh schon genug. Das sehe ich nicht als meine Aufgabe an. Wer will, darf das gerne tun.
        Viele meinen, es gibt Karma und wenn man „Ross und Reiter“ nennt, würde man sich von seinen alten
        karmischen Schulden befreien können. Was aber, wenn Karma eine „Illusion“ ist, ein böses Spiel zur
        Generierung von Schuld? Neben der „Geldillusion“ ist die „Karmaillusion“ eine der wichtigsten
        Illusionen, von denen man die Menschen befreien muß. Dabei spielen „Ross und Reiter“ keine Rolle mehr.
        Ich nehme mir die Freiheit meine Artikel so zu schreiben, wie ich will.
        Ich das nicht toll – ich bin (so) frei!

    2. 1.2

      Bernd Engelking

      „Geld wird solange einen Wert behalten, solange die Menschen an den Wert des Geldes glauben. Verlieren die Menschen das Vertrauen in das Geld – dann ist das Geld wertlos.“

      Nein, wenn Geld durch Inflation entwertet wird, können die Menschen noch so viel glauben, sie können nichts mehr dafür kaufen.
      Das Geld wird von außen entwertet, nicht durch die Menschen. Inflation ist Betrug und Enteignung der Bürger, nichts anderes. Die Menschen werden in Bezug auf Geld manipuliert, wie sonst überall auch. Sie glauben sogar noch, dass die Rente sicher ist.

      Reply
      1. 1.2.1

        Nils

        Bernd, du irrst. Auch du lebst im Glauben an den Wert des Geldes. Solange du und andere an den Wert des Geldes glauben hat es einen Wert.

        Wenn die Menschen den Glauben an das Geld verlieren ist es wertlos – aber eben erst dann.

        Du hängst ganz tief im Glauben an das Geld fest.

        Aber ich merke schon, dass ich hier nicht auf der richtigen Site bin: Diskutiert mal schön weiter über das Geld – aber ohne mich – tschüss

  2. 2

    Gerhards

    Sie schreiben, dass die Verzögerungstaktik seit 2008 läuft.
    So kann man es nicht sehen. Es ist alles so geplant und das Crash-Darum steht schon lange fest.
    Ich kann ihnen auch sagen, das der Crash in der nächsten Zeit kommt.
    Habe für mich eine „Die Chronologie der Gold Geld Geschichte“ für mich geschrieben.
    Dabei ist mir was aufgefallen. So kann ich sagen das alles nach einen Festen Zeitplan läuft und zwar alles nach dem Jüdischem Kalender. Kennen sie die Bedeutung von dm Wort Kalender? Es heißt übersetzt nichts anderes als Schuldbuch. Aber mehr dazu in meiner Chronologie, wenn sie Interesse haben schicke ich sie ihnen gerne als PDF zu.

    Mit freundlichen Grüßen

    gwgerhards@aol.de

    Reply
    1. 2.1

      Bondaffe

      Stimmt, Sie haben Recht. Ich habe mich auch länger mit dem Thema beschäftigt. Es kann nur so sein, dass es ein langfristig ausgerichteter Prozess ist.
      Es geht nicht anders, da man in anderen Zeitzyklen (viel längeren) denken muß. Daher stehen bestimmte Zeitpunkte fest (Datumsfixierungen) an denen bestimmte Ereignisse
      von der Machern „eingetreten“ werden. Sonst stimmt deren Chronologie nicht. Die Bedeutung des Wortes „Kalender“ als „Schuldbuch“ kannte ich nicht, aber
      eine Überraschung ist es natürlich keine.

      Reply

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